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Tarte aux figues violettes et à la lavande

Ja, ihr habt es richtig erkannt ! Es ist überhaupt nicht die Feigensaison…und doch muss ich dieses kleine Etwas auch mal an die große Glocke hängen. Da ich dies aber schon seit einem dreivierteljahr vor mich hin schiebe (Ich ? Faul ? Niemals !) habe ich entschieden, dass der Moment nun gekommen ist.

Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wer, wenn nicht wir?

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Diese Tarte besteht aus einem krümmelig knusprigen Mandelboden, einer wunderbar weichen Lavendelcreme, einem fulminant fruchtigem Lavendelkompott und sündig saftigen Feigen aus dem eigenen Garten.

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Bon Appetit !

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Purple Rain, Purple Rain

Wie bereits in meinem Beitrag zum Liebster Award erwähnt bin ich im Moment im Paradies auf Erden. In den französischen Alpen.

Aber auch das Paradies wird von der Sintflut nicht verschont..so hocke ich heute eingesperrt in unserem Ferienhaus und muss mich irgendwie beschäftigen. Und wer hätte es gedacht ? Es zog mich magisch an den Herd 🙂

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Hier ein paar Eindrücke meines heutigen Tages. In meinem Enthusiasmus habe ich mal wieder nach Bauchgefühl gehandelt (was sich bis jetzt immer Bewährt hat) und kann hier daher kein Rezept abliefern.

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Dieses kleine Kunststück besteht aus einem Mürbeteig mit Mandel, einer dunklen Schokomousse, Schlagsahne mit Heidelbeeraroma (selbst gepflückt), Mandelcrumble und kleinen Schokoladenblättchen.

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Diesen Nachtisch widme ich meiner Tante Nathalie, die unter Tränen zu mir kam weil sie im letzten Beitrag nicht als Inspirationsquelle genannt wurde – Natürlich bist du meine größte Inspiration !

Bon Appetit alle zusammen !

Macarons

Macarons sind das Modegebäck des 21. Jahrhunderts. Dabei stammt dieses Gebäck schon aus dem Mittelalter (aus Italien!). Nach Frankreich kamen die Macarons mit Catherine de Médicis (übrigens eine wichtige Persönlichkeit der französischen Gastronomie, denn unter ihr blühte die Pâtisserie auf). Natürlich waren die Ansprüche an Macarons damals deutlich magerer als heutzutage. Ein Macaron war ein kleines rundes Gebäck aus Mandeln, Eiweiß und Zucker. Die fast wissenschaftliche Herangehensweise an dieses außen knusprige und innen zarte Gebäck entstand erst später. Die charakteristischen „Füßchen“ sowie die harte Schale bilden das wichtigste Kriterium für einen gelungenen Macaron. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Macaron endlich gefüllt, die bahnbrechende Idee eines „Ladurée“-Erben.

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