Polonaise à la Mandarine et Cardamome

Was der „Arme Ritter“ für das Brot ist, ist die Polonaise für die Brioche. Eine zauberhafte möglichkeit aus alt neu zu machen. Das einzige Problem ist : meist ist die Brioche so schnell weg, dass man am Ende keine mehr für die „Polonaise“ übrig hat. Dieses mal habe ich mich schlau angestellt und flott mein Frischgebackenes versteckt. Am besten im Putzschrank..da verirrt sich selten jemand hin.

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Diese Version besteht aus einer mit Schlagsahne aufgelockerten Kontitorcreme (mit Mandarinensaft und -schale). Die Brioche habe ich ausgehöhlt, leicht mit Orangenlikör getränkt und anschließend gefüllt. Das Gebäck dann mit einer Meringuemasse (aromatisiert mit ein wenig Kardamom und Zitronensaft) ummanteln. Das ganze dann mit dem Crème-Brûlée-Brenner abbrennen und mit Mandarine und Mandeln dekorieren.

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Bon Appetit et joyeux Noel !

 

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Tipps und Tricks für die perfekte Brioche

Eine leckere Brioche schlägt alles und sprengt das kalorien Konto (nein es tut mir Leid..Brioche besteht leider nicht nur aus Wasser und Mehl).
Ich weiß bis heute nicht was mir an Brioche am meisten gefällt.
Die lange Vorbereitungszeit und Vorfreude ?
Der Geruch der das ganze Haus wie einen warmen Mantel umhüllt ?
Oder das einfache Verspeisen ?

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Das Geheimnis der guten Brioche liegt jedenfalls in den guten Zutaten und dem langsamen gehen lassen im Kühlschrank. Für die Ungeduldigen hier : ich bin eine von euch. Aber die Kühlschrank Etappe macht die Brioche zu dem was sie ist und erleichtert auch noch das Formen. Also nicht schummeln !

Das Rezept findet ihr hier.

Bon Appetit !

It’s beginning to look a lot like Christmas..

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Der Duft von geschälten Mandarinen durchströmt die Hörsäle. Eine Zeit in der ich regelmäßig heißhunger auf Printen, Spekulazius, Baumkuchen und generell auf alles Süße, was nicht bei drei schon von jemand anderem vernascht wurde, kriege. Tragisch dabei ist, dass ich leider sehr sehr weit von jeglicher Weihnchtsglücksquelle lebe. In Bordeaux findet man Wein im überfluss. Den schönen Wein zum glühen zu bringen ist hier jedoch nicht verbreitet.

Und s0 sitze ich Zuhause, schwelge in Erinnerungen und klicke mich durch meine Weihnachtsgebäckgalerie 🙂

Dieses kleine Schätzchen wollte ich mit euch teilen. Selbst Rezeptlos ein Augen- und Gaumenschmauß. Leider könnt ihr hier nur letzteres bewerten.

Ein éclair mit Praliné und Pistazie.

Bon Appetit et Joyeux Noël les amis !

Vegane Tarte au Citron meringuée

Ich bin kein fan von substitut Produkten.
Jedes Lebensmittel sollte seinen Stolz haben und sich nicht als etwas ausgeben was es nicht ist. Mein Gott ich gebe ja nicht vor ich sei Beyonce. Dann soll mein Gemüse auch bitte nicht so tun als sei es ein Würstchen.

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Und jetzt vergesst alles was da oben steht.
Prinzipien sind ja bekanntlich da um gebrochen zu werden ! Oder waren’s die Regeln ? Ach egal Jacke wie Hose.

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Diese vegane Variante der Tarte au citron meringuée ist jedenfalls eine Ausnahme. Allein schon weil meine Partygenossen fünf Minuten mit mir Diskutiert haben dass dieser Nachtisch gar nicht vegan sein KANN.
Mein Interesse für diese Tarte wurde mit einem Youtube Video geweckt, indem der Saft, der beim kochen der Kichererbsen entsteht, zu einem Baiser Substitut wurde. Rein wissenschaftlich eine höchst interessante Entdeckung. Da das ganze aus einer spontanen Eingebung entstanden ist hatte ich keine Zeit die Kichererbsen einzuweichen und zu kochen. Also musste der Saft aus der Dose ran. Geschmeckt hat es trotzdem.

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Somewhere Over The Rainbow

Wer braucht nicht mal einen kleinen Trip überm Regenbogen ?
Und das ganze am besten ohne Drogen und ganz ohne Regen !
Ein kleiner Stimmungsheber Salat nach einem langen Tag:

Kidney Bohnen, Paprika, Tomate, Orange, Mais, Eisbergsalat, Gurke.

Das ganze mit einem Dressing aus Joghurt, Zitrone, Tahin und Koriander.

Bon Appetit !

Apples n‘ Roses

Ich bin ein ungeduldiger Mensch !
Deswegen ist Pâtisserie für mich eine besondere Herausforderung.
Ich bin die Art von Mensch, die alle zwei Minuten den Kühlschrank aufmacht um nachzuschauen ob die Gelatine ein bisschen fester geworden ist und am Ende irgendeine Notlösung für die Deko finden muss weil auf dem Guss lauter spuren vom Testen der Konsistenz zu sehen sind.


Diese „Tarte aux Pommes“ war für mich also eine Geduldstherapie, denn kleine Röschen aus Apfelscheiben zu drehen ist wahrlich eine frimel Arbeit ohne Gleichen. Letzten Endes lohnt es sich aber. Vor allem wenn man dabei genüsslich einen warmen Kakao schlürft und sich die letzten Folge der neuen Lieblingsserie reinzieht.

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Die Tarte ist abgesehen von dem Design ganz traditionell mit einem normalen Mürbeteig ausgekleidet. Für die Rösschen einfach mit einem Sparschäler so lange Streifen wie möglich von den Äpfeln lösen. Diese in eisklaltes Zitronenwasser tunken, eindrehen und auf dem Mürbeteig platzieren.
Das alles dann mit geschmolzener Butter bestreichen und bei 180° in den Ofen schieben. Kurz vor dem servieren mit Puderzucker bestreuen. Für die besonders raffinieren mir einer Kugel Crème fraiche d’Isigny servieren.

Bon Appetit !

I’d Catch a Grenade for you..

I’d catch a grenade for you..und im Gegensatz zu Bruno Mars halte ich mein Versprechen auch !

Zugegeben, diese Granate ist zwar bombastisch, spritzt aber eher mit gefährlichem roten Saft um sich herum.

Aber die Geschmacksexplosion ist jede Gefahr und jeden Fleck auf meinem heißgeliebten grauen Rollkragenpulli Wert.

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Nun ist der Granatapfel eigentlich gar nicht der Star dieser Leckerei. Eigentlich ist das hier eine ganz traditionelle „tarte aux pommes“. Aber da ich Dinge nunmal nie wie alle anderen mache, musste auch hier wieder eine neue Variante her. Apropos Extra-Wurst, die Dame des Hauses (auch Mama genannt), die im Moment zu Besuch ist und keine Äpfel mag hat einfach ein Viertel des Bodens mit Birnen belegt bekommen. Et Voilà.

Am Ende noch ein bisschen mit Pistazien aufgemotzt und das alte Teil wird zum Knüller.

Bon Appetit !

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Dômes Chocolat

Long time, no hear !

Und das hat einen guten Grund : Ich bin vor einem Monat ausgezogen und studiere jetzt in Bordeaux 🙂 (na neidisch ?)

Und so schön die Stadt auch ist (ein ausführlicher Reisebericht kommt noch), so traurig ist meine Küche. Denn sie ist inexistent (bestehend aus einem Kühlschrank und einer Mikrowelle die sich in meinem Zimmer an mein bett quetschen). Aber die Not macht kreativ und in meinem Fall gesellig..meine neuen Freunde werden hier unter anderem an der Größe und Ausstattung ihrer Küche selektiert 😀

Und so versuche ich meine Kunst mit den „moyens du bord“ (wie man hier so schön sagt) weiterhin auszuüben.

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Hier also das Ergebnis einer eingeengten Pâtissière :

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